Wohn Riester als Nachfolger der Eigenheimzulage

21 Dezember 2009 Kein Kommentar

Die eigene Immobilie ist traditionell eines der beliebtesten Mittel, um für das eigene Alter finanziell vorzusorgen. Laut einer Studie der Postbank, welche in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie in Allensbach durchgeführt wurde, halten derzeit 58 Prozent der Befragten das Eigenheim für eine ideale Form der Altersvorsorge.

Nachdem die Eigenheimzulage als staatliche Förderung des Immobilienerwerbs weggefallen ist, ist die eigene Immobilie jedoch in der Gunst der Deutschen stark gesunken und hat in den Augen der Deutschen deutlich an Attraktivität verloren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, welche bundesweit von der Postbank und dem Institut für Demoskopie in Allensbach erhoben wurde. Während die eigene Immobilie im Jahr 2005 noch von 63 Prozent der Befragten als positiv bewertet wurde, liegt der heutige Stand nur noch bei 58 Prozent.

Angesichts dieser Entwicklung zeigt sich, wie wichtig die Einführung der Wohn Riester Rente als Nachfolger der Eigenheimzulage war. In Anbetracht der demographischen Entwicklung und Überalterung der Gesellschaft wird die private Vorsorge immer wichtiger und der Staat sollte hierfür Anreize schaffen. Gerade der Erwerb eines Eigenheims hat sich für die private Altersvorsorge in Deutschland durch das hiermit verbundene Sparverhalten traditionell als besonders wirksames Instrument erwiesen. Mit der Wohn Riester Rente können nun das eigene Riester-Sparvermögen sowie die staatlichen Riester-Zulagen in den Kauf, den Bau oder die Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie oder in den Erwerb von Anteilen an Wohngenossenschaften investiert werden und es wurde wieder ein attraktives Modell zur Förderung von Wohneigentum etabliert.