Solaranlagen zur Beheizung der Immobilie

29 September 2010 Kein Kommentar

Ob Photovoltaikanlage als Ausweis der innovativen Energieeffizienz oder ob integrierte Module auf dem Dach oder in der Fassade als pures Understatement oder sogar als ökologisches Gestaltungselement – die Beheizung der Immobilie mit Solaranlagen ist nach wie vor im Trend und sieht oft sogar auch noch ansprechend aus.

Eine in das Gebäude integrierte Photovoltaik ist dabei eine mögliche Variante. Sie hält die Solarzellen nicht auf dem Dach sondern innerhalb der Gebäudehülle. Herkömmliche Solarzellen dagegen werden auf dem Dach montiert, das sich damit in einheitlicher Optik darstellt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Schmutz und Wasser an der glatten Oberfläche abperlen. Diese Solarmodule sind für alle Flächen verwendbar und auch für unterschiedliche Konstruktionen von Dächern. Ob Schräg- oder Flachdach oder sogar als senkrechte Fassade, der Phantasie sind bei der Installation keine Grenzen gesetzt.

Die Installation ist außerdem kurzfristig machbar und sollte lediglich maximal zwei Tage dauern. Die Kosten für ein etwa 40 Quadratmeter großes Dach belaufen sich für die Ausstattung mit Solarmodulen auf etwa 20.000 Euro. Diese Summe lässt sich beispielsweise durch ein Konstant-Darlehen der BHW Bausparkasse aufbringen.

Auch ein zinsgünstiger Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau kommt in Frage, vor allem mit dem Programm „Erneuerbare Energien Standard“. Mit der Solaranlage auf dem Dach verdienen Hausbesitzer sogar noch Geld – ab 01. Juli liegt die Vergütung für eingespeisten Strom bei etwa 33 Cent pro Kilowattstunde, Selbstnutzer erhalten noch knapp 21 Cent.

Dabei kommen Solarmodule nicht nur für Neubauten in Frage, sondern sie sind auch für Bestandsimmobilien interessant. Ist zum Beispiel eine komplette Sanierung des Daches nötig, können Solarmodule eine Alternative zu herkömmlichen Ziegeln sein.