Niedrigenergiehaus: Energie sparen und Energieverbrauch von Neubauten

30 Mai 2011 Kein Kommentar

Wer sich entschieden hat, die Traumimmobilie selbst zu bauen, ist mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert – doch er hat auch eine Menge Möglichkeiten, Einfluß auf die Ausstattung der eigenen vier Wände zu nehmen.

So können Bauherren bestimmen, wie es mit der Energie-Effizienz des Traumhauses aussieht – so lange sie einige Rahmenbedingungen einhalten. Denn die Vorgaben des Gesetzgebers werden vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen zu Klimaschutz und Atomausstieg immer strenger. Ein Neubau wird im Vergleich zur Modernisierung grundsätzlich der leichtere Weg sein, diesen Anforderungen zu genügen.

Glaubt man einer aktuellen Umfrage der BHW, liegt ein niedriger Energieverbrauch mit 37 Prozent Zustimmung auf Platz eins der Rangliste der wichtigsten Kriterien für Neubauten. Die neuen Haustypen setzen dann auch heute schon die Maßstäbe für morgen in Sachen Energieeffizienz. So verbraucht ein Passivhaus rund 90 Prozent weniger an Energie als ein Altbau und im Jahr gerade 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche. Zahlen, die für sich sprechen – doch ein wärmegedämmtes Haus hat seinen Preis. Rund 30 Prozent mehr muß ein Bauherr an Kosten veranschlagen im Vergleich zu einem klassischen Niedrigenergiehaus.

Ein solches Niedrigenergiehaus verbraucht allerdings viermal soviel Energie – womit sich eine Investition in Hightech-Maßnahmen nicht nur aus ökologischen Gründen bezahlt macht, sondern auch innerhalb absehbarer Zeit aus finanziellen. Dafür sorgt schon die lange Lebensdauer einer Immobilie. Hinzu kommen die zinsgünstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die die entsprechenden Investitionen mit günstigen Darlehen von bis zu 50.000 Euro fördern.

Die energetischen Maßnahmen zum Einsatz regenerativer Energien sind äußerst vielfältig, müssen aber bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Sie gelten ebenso bei Heizungsanlagen mit integrierter Solarwärme-Nutzung wie bei Biomasse- und Erdwärmeanlagen. Doch alle regenerativen Maßnahmen haben langfristig einen großen Vorteil – sie halten die Heizkosten auf einem vergleichsweise günstigen Niveau und machen sich meist innerhalb von acht bis 15 Jahren bezahlt.

Mehr zum Thema

  • Wikipedia: Informationen zum Niedrigenergiehaus
  • Immobilie.com: Das Portal Immobilie.com bietet ihnen zahlreiche Tipps für den Immobilienkauf und eine Übersicht an Maklern in ihrer Region