Lebensqualität in Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt/Main und Stuttgart

17 Juli 2010 Kein Kommentar

Im hohen Norden lässt es sich gut leben – das zeigt eine aktuelle Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Im Rahmen der Studie wurde die Lebensqualität in Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt/Main und Stuttgart untersucht. Unterschieden wurden die Bereiche Umwelt, Freizeit, Wohnen und Familie, innerhalb der Bereiche wurden 22 Indikatoren identifiziert.

Hintergrund der Studie, die im Auftrag der Haspa durchgeführt wurde, war der Ansatz, dass es für die Zukunftsfähigkeit der Städte heute von großer Bedeutung ist, ob die Menschen sie als lebenswert wahrnehmen. Diese subjektive Einschätzung ist weit wichtiger als die wirtschaftlichen Faktoren, davon ist der Vorstandssprecher der Haspa überzeugt. Um einen Stillstand in der Entwicklung der Städte zu vermeiden, müssen Stärken und Schwächen der Metropolen identifiziert und weiter entwickelt werden, so der Vorstand weiter. Die Haspa möchte ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Hamburg leisten, denn sie glaubt an das Potenzial ihres Standorts, so lautet die Begründung für die Studie.

Hamburg bietet die besten Umweltbedingungen unter den deutschen Großstädten, so lautete eines der Ergebnisse der Studie, und auch der Bereich Wohnen schneidet sehr gut ab. Die Preise sind vergleichsweise moderat gestiegen in den letzten Jahren, was vor dem Hintergrund geringer Wohnungsbauaktivität aber möglicherweise nicht länger so bleiben wird. Besonders hervor zu heben ist auch die Familienfreundlichkeit der Stadt mit einer Betreuungsquote von Kindern unter drei Jahren in Höhe von 22 Prozent.

Nachholbedarf zeigt sich allerdings bei der Bildung, denn Hamburg hat den höchsten Anteil von Schulabgängern ohne Schulabschluss. Für die Haspa ist dies ein Signal, ihr Engagement im Bildungsbereich weiter auszubauen.