Immobilien-Winterschäden: Winter hinterlässt Spuren im Keller und Mauerwerk

7 Juni 2011 Kein Kommentar

Der vergangene Winter war lang und hart – und er hat Spuren an vielen Immobilien hinterlassen. Deshalb empfiehlt der TÜV Rheinland, das Objekt zu Beginn der warmen Jahreszeit sorgfältig auf Schäden zu untersuchen. Dabei reicht es meist, die üblichen neuralgischen Punkte genauer zu betrachten.

So sollte der Keller auf dunkle Stellen an der Wand untersucht werden – denn sie sind häufig feucht. Hier kann das Erdreich durch die Einwirkung von strengem Frost abgesackt sein. Kann das eingetretene Wasser trocknen, ist noch kein Grund zur Sorge gegeben – friert es allerdings, können Frostschäden die Folge sein.

Länger anhaltend eindringendes Wasser allerdings schädigt das Mauerwerk – und ist ein idealer Angriffspunkt für Schimmel. Deshalb sollte man auch die Außenfassade auf dunkle Flecken überprüfen. Hier können Putz und Farbe aufplatzen, wenn Schmelzwasser eindringt und gefriert. Eine der häufigsten Ursachen hierfür sind verstopfte Regenrinnen – das Wasser kann dann nicht abfließen und sucht sich einen anderen Weg.

Die Überprüfung auf Winterschäden endet schließlich auf dem Dach. Sind alle Ziegel unversehrt? Ist an einer Stelle Wasser eingedrungen? Gerade kleine undichte Stellen können einen immensen Schaden anrichten, wenn sie nicht entdeckt werden – so kann neben der Bildung von Schimmel und Pilzen eine ganze Dachkonstruktion geschädigt werden, wenn sie nicht bemerkt und behoben wird.

Schäden, die man als Hausbesitzer selbst beheben kann, sollte man umgehend beseitigen. Bei allen anderen gilt es, einen Fachmann einzuschalten – und zwar schnellstmöglich. Der TÜV Rheinland unterstützt Hausbesitzer nicht nur bei der Erstellung eines Sanierungsplans – er berät auch bei der Auswahl der passenden Fachkräfte. Insgesamt sollte man als Besitzer einer Immobilie solche Schäden niemals auf die leichte Schulter nehmen. Was am Anfang noch ohne großen finanziellen Aufwand behoben werden kann, kann zu hohen Reparaturkosten führen und die Immobilie langfristig schädigen – und damit sogar ihren Wert mindern.