Immobilien sind bei der Altersvorsorge weiter im Trend

24 November 2010 Kein Kommentar

Das Interesse an einer eigenen Immobilie als Teil einer soliden Altersvorsorge ist nach wie vor ungebrochen – rund 86 Prozent bevorzugen laut einer aktuellen Online Umfrage auf Wohneigentum. Im Gegenzug ist das Vertrauen in die gesetzliche Rente sowie in Geldanlagen wie Aktien und Anleihen weiter gesunken. Die private Rentenversicherung und die Riester Rente finden sich den Angaben zufolge im Mittelfeld der Beliebtheitsskala wieder.

Diese teilweise überraschenden Ergebnisse brachte eine Immobilien-Trendstudie der PlanetHome AG ans Licht. Die eigene Immobilie gilt dabei nicht nur in Krisenzeiten als sicherer Baustein der Altersvorsorge. Die gesetzliche Rente dagegen wird nur von rund 20 Prozent der Befragten als sicher erachtet und landet damit abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Die Erkenntnis, dass die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreichen wird und auch eine zusätzliche private Rente die Lücke nicht vollständig decken kann, greift weiter um sich. Als Ergänzung dieser beiden Säulen geht der Trend immer mehr zum mietfreien Wohnen im Alter, denn steigende Mietkosten machen einen erheblichen Anteil der Lebenshaltungskosten aus.

Aktien und Fonds spielen nach der PlanetHome-Studie nur bei 20 bis 30 Prozent der Befragten eine Rolle, im mittleren Bereich mit 45 bis 67 Prozent finden sich dagegen die Riester Rente und die betriebliche Altersvorsorge wieder.