Holzpellets: Ideal für Heizung und Klima

16 Dezember 2010 Kein Kommentar

Heizen mit Holzpellets ist sehr im Trend – es ist sparsam, sauber und auch noch neutral für das Klima. Dank dieser Vorteile werden Umrüstungen mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen des Staates unterstützt.

Bis Ende dieses Jahres sollen rund 150.000 Pelletöfen in deutschen Häusern eingebaut sein, wenn man der Prognose des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands glauben darf. Das kommt der Umwelt zugute – die kleinen Holzteile verbrennen sauber und schädigen das Klima nicht. Insgesamt schneiden sie im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen sehr gut ab.

Seit März 2010 gilt eine neue gesetzliche Höchstgrenze für den Ausstoß von Feinstaub. Besitzt man noch einen älteren Kessel, dann sollte man sich beim Bundesumweltministerium unter www.bmu.de über die nun geltenden Vorschriften bezüglich der unterschiedlichen Kesseltypen informieren. Entsprechend den Vorschriften müssen die Heizungen bis zum Jahr 2019 umgerüstet oder ausgetauscht sein. Die neue Generation der Pelletöfen dagegen entspricht den gesetzlichen Anforderungen meist jetzt schon.

Eine komplette Anlage mit Zentralheizung und Warmwasserbereitung ist ab etwa 15.000 Euro erhältlich. Am Brennstoff kann man dann allerdings sparen – die Kosten für Pellets liegen rund 20 Prozent unter den Kosten für Heizöl, so argumentiert die BHW Bausparkasse. Bei einer Sammelbestellung mit den Nachbarn ist noch einmal weiteres Sparpotenzial gegeben – bis zu fünf Euro pro Tonne kommen hier als Ersparnis noch dazu.

Vor diesem Hintergrund bietet die BHW Bausparkasse Darlehen für die Finanzierung einer solchen Anlage bis zu einer Höhe von 30.000 Euro an, ohne dass eine dingliche Sicherung nötig wird. Eine Förderung ist möglich im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“, das die KfW-Privatkundenbank ins Leben gerufen hat.