Dämmung bei Dachgeschosswohnungen

14 September 2010 Kein Kommentar

So schön ein heißer Sommer auch sein kann, so störend ist er oft für die Bewohner von Dachgeschosswohnungen. Unerträgliche Hitze macht das Wohnen bei hohen Außentemperaturen fast unerträglich und vertreibt manchen Bewohner auf den Balkon – wenn einer vorhanden ist.

Aber Abhilfe kann geschaffen werden – ein passiver Hitzeschutz mit der richtigen Dämmung kann bei Dachgeschosswohnungen Wunder wirken. Wenn das Haus energetisch saniert werden muss, sollten Materialien mit hoher Wärmespeicherkapazität und hohen Flächengewicht miteinander kombiniert werden, so erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen.

Pflanzliche Dämmstoffe wie Holzfaserdämmplatten und Zellulose-Produkte sind hierzu besonders zu empfehlen. Gerade an heißen Sommertagen können die Temperaturen in Dachgeschosswohnungen damit im annehmbaren Bereich gehalten werden. Die tagsüber gespeicherte Wärme wird dann in der Nacht oder am frühen Morgen nur noch aus der Wohnung heraus gelassen werden, damit die Wärmespeicherkapazität erneut genutzt werden kann. Auch Jalousien an den Dachfenstern sind ein nachhaltiger Hitzeschutz.

Die Ursachen der überhitzten Dachgeschosswohnungen liegen oft in konstruktionsbedingten Fehlern, wenn schwere Baumaterialien wie Mauerwerk oder Beton fehlen und die Dämmung nur unzureichend ist. Daher entstehen Überhitzungen häufiger bei den üblichen Dachkonstruktionen als bei Häusern in Massivbauweise.

Für Interessenten bieten die Verbraucherzentralen eine telefonische Energieberatung an. Auch ein Termin für eine persönliche Beratung kann vereinbart werden, die Kosten pro halbe Stunde Beratung liegen bei 5 Euro. Auch ein Ortstermin ist möglich, in dem die Örtlichkeiten von einem Energieexperten besucht werden und in dem dann eine individuelle Lösung erarbeitet wird. Die Kosten liegen in diesem Fall bei 45 Euro.