Altersgerechte Wohnung: Umziehen im Alter muss nicht sein

9 Dezember 2010 Kein Kommentar

Die gewohnte Umgebung verlassen und im Alter in eine kleinere, altersgerechte Wohnung umziehen? Das wollen immer weniger ältere Menschen, und es muss auch keinesfalls sein! Immobilien werden zunehmend für jedes Alter passend gebaut oder auch umgestaltet. Dafür gibt es sogar staatliche Förderungen, denn komfortables Wohnen darf keine Frage des Alters sein!

So bemerkt die BHW Bausparkasse dann auch einen steigenden Bedarf an universell einsetzbaren Designs, die jeder Altersgruppe ein komfortables Leben in Selbstbestimmung gewährleisten. Ob höhenverstellbare Hängeschränke und Arbeitsplatten für die Küche, die für eine verbesserte Ergonomie sorgen oder extrabreite Schweb- und Schiebetüren, die das Leben erleichtern und auch noch Stauraum schaffen, dazu die ebenerdige Dusche – es gibt heute eine Vielzahl von größeren und kleineren Kniffen, die im Alter für Annehmlichkeit und Komfort sorgen.

Die staatliche Förderung für solche Umbaumaßnahmen kann sich durchaus sehen lassen. So fördert die KfW beispielsweise diverse Maßnahmen für eine barrierefreie Immobilie. Die Anpassung des Grundrisses zur Bereitstellung neuer Bewegungsflächen ist ebenso möglich wie die Verbreiterung von Türöffnungen oder der Umbau von Sanitärräumen. Ein verbesserter Gebäude- oder Wohnungszugang mit Gegensprechanlagen und dem Abbau von Schwellen gehört genauso zum Programm wie der Einbau von Aufzügen oder die Bereitstellung zusätzlicher Wohnflächen zum Beispiel im Dachgeschoss.

Falls man nicht schon während der Planung des Eigenheims an solche Kleinigkeiten denken kann, ist auch ein nachträglicher Umbau günstig zu finanzieren. Ein Bausparvertrag ist heute so flexibel zu gestalten, dass er auch noch mit 50 Jahren abgeschlossen werden kann. Barrierefreies Bauen im Wohnungsbestand wird mit einem günstigen Kredit bis zu 50.000 Euro gefördert. Einen Zuschuss gibt es auch für altersgerechte Umbauten, erklärt die BHW.